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Cognitive Computing: Der evolutionäre Schritt zur Automatisierung

Expert.ai Team - 26 September 2018

Artikel von Stefan Welcker in „manage it“: 32 Prozent im Baugewerbe, 49 Prozent im Handel und sogar 55 Prozent in der Produktion – das ist die globale Produktivitätssteigerung durch Automatisierung von 2015 bis 2030, die von Bain & Company Tage prognostiziert worden ist („LABOR 2030: THE COLLISION OF DEMOGRAPHICS, AUTOMATION AND INEQUALITY“). Naturgemäß profitiert die deutsche Wirtschaft mit ihren führenden Investitionsgüterherstellern massiv von dieser Modernisierungswelle. Branchenübergreifend liegt der Positiv-Effekt, von dem kein Sektor ausgenommen sein wird, bei rund 30 Prozent. Kurioserweise erreichen die Unternehmen diese guten Werte, indem sie aus der Not eine Tugend machen. Denn sie automatisieren in erster Linie, um das Defizit am Arbeitsmarkt zu kompensieren. Das heißt, die Investition in neue Technologien ist eine hocheffiziente Antwort auf den Fachkräftemangel. Das Zahlenwerk sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es eines kleinen, aber nicht minder evolutionären Technologieschrittes bedarf, damit sich diese Steigerungsraten tatsächlich erreichen lassen. Denn auch wenn vielerorts bereits laut darüber spekuliert wird, dass der Kollege Roboter in 10 bis 15 Jahren schon durchschnittliche 30 Prozent der Arbeiten übernimmt – so ist diese Grundannahme dennoch falsch. Zumindest dann, wenn man den Status quo in vielen Organisationen im Hinblick auf die dort eingesetzten Technologien betrachtet. Hier gibt es noch gewaltiges Potential nach oben.

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